Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Mert Oksasoglu, Sonnborner Straße 142, 42327 Wuppertal, Deutschland. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst du uns unter support@haniva.de.
Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht — die Voraussetzungen des § 38 BDSG liegen bei einem Betrieb dieser Größe nicht vor.
Haniva speichert auf deinem Gerät — in der App in ihrem eigenen Speicher, im Browser im Speicher des Browsers: deine Blätter samt Inhalt, deine Handschriften mit den eingelernten Buchstabenbildern, deine Einstellungen, deinen Namen und deine Klasse oder deinen Kurs, falls du sie eingetragen hast, für eine halbe Stunde die Seiten, für die du gerade eine Werbung geschaut hast, und — falls vorhanden — deinen Lizenzschlüssel. Das ist kein Nachverfolgen, sondern der Arbeitsspeicher der App: ohne ihn wäre nach jedem Schließen alles weg. Wir bekommen davon nichts zu sehen. Eine Einwilligung braucht es dafür nicht, weil diese Speicherung für den von dir gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist (§ 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG).
Du kommst jederzeit daran: Unter „Ich“ → „Deine Daten“ löschst du alles mit einem Griff. Löschst du die App oder die Website-Daten deines Browsers, ist es ebenfalls weg — auf diesem Gerät endgültig, solange du kein Konto hast. Sicherst du dein Gerät in iCloud oder in deinem Google-Konto, ist der Speicher der App in der Regel in dieser Sicherung enthalten; das ist eine Sache zwischen dir und Apple beziehungsweise Google, wir kommen an diese Sicherung nicht heran.
Eine Ausnahme gibt es: den Zähler der kostenlosen Fassung. Er hält fest, wann du heute und in dieser Woche eine Seite gespeichert hast — nur Datum und Uhrzeit, nichts aus deinen Blättern. Er bleibt stehen, wenn du „Alles löschen“ tippst, und in der App auf iPhone und iPad auch, wenn du sie löschst: Dafür liegt er zusätzlich im Schlüsselbund von iOS, nur auf diesem Gerät und nicht in iCloud. Weg ist er, wenn du dein Gerät zurücksetzt. In der Android-App liegt er zusätzlich in einem eigenen Speicher der App. Löschst du die App, ist er dort weg — es sei denn, Android spielt beim Neuinstallieren die Sicherung aus deinem Google-Konto zurück. Ohne ihn ließe sich die Grenze der kostenlosen Fassung mit einem Knopf aufheben; er ist deshalb für die kostenlose Fassung, so wie wir sie anbieten, unbedingt erforderlich (§ 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG). Auch ihn bekommen wir nicht zu sehen.
Haniva fragt nach einer Berechtigung erst, wenn du die Funktion gerade benutzt, und schickt nichts davon weg:
- Kamera und Bilder — beim Ausmessen des Rasters wählst du ein Bildschirmfoto oder nimmst ein Foto auf. Haniva misst darin auf deinem Gerät den Zeilenabstand. Das Bild wird weder hochgeladen noch aufbewahrt; übrig bleiben nur die gemessenen Werte.
- Fotos sichern — wählst du im Teilen-Menü „Bild sichern“ oder eine Foto-App, legt das System die fertige Seite in deine Fotos. Lesen darf Haniva deine Fotos nicht.
- Diktieren — auf iPhone und iPad erkennt Apple die Sprache, über das Mikrofon der Tastatur oder die Spracherkennung von iOS. Haniva zeichnet nichts auf und bekommt nur den fertigen Text; für die Spracherkennung gilt Apples Datenschutzrichtlinie. In der Android-App diktierst du über das Mikrofon deiner Tastatur. Die Sprache erkennt die Tastatur — bei Gboard ist das Google —, Haniva zeichnet nichts auf und bekommt nur den fertigen Text; für die Spracherkennung gelten die Regeln des Anbieters deiner Tastatur. Im Browser am Rechner benutzt Haniva die Spracherkennung des Browsers; Chrome und Edge schicken die Aufnahme dafür an Google beziehungsweise Microsoft.
- Teilen und Exportieren — wohin eine fertige Seite geht, ob nach GoodNotes, in „Dateien“ oder in eine Nachricht, entscheidest du im Teilen-Menü. Ab dort gelten die Regeln der App, die du wählst.
Jede Berechtigung nimmst du in den Einstellungen deines Geräts unter „Haniva“ wieder zurück.
App Store: Pro kaufst du in der App über Apple. Bezahlung, Rechnung und Zahlungsdaten laufen ausschließlich zwischen dir und Apple; dafür ist Apple selbst verantwortlich (Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland), und es gilt Apples Datenschutzrichtlinie. Wir sehen weder deine Zahlungsart noch deine Apple-ID.
Google Play: Pro kaufst du in der Android-App über Google Play. Bezahlung, Rechnung und Zahlungsdaten laufen ausschließlich zwischen dir und Google; dafür ist Google selbst verantwortlich (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland), und es gilt Googles Datenschutzerklärung. Deine Zahlungsart sehen wir nicht.
Damit die App weiß, ob du Pro hast, benutzen wir den Dienst RevenueCat. Die App verbindet sich dafür beim Start, beim Kauf und bei „Käufe wiederherstellen“ mit RevenueCat — auch wenn du nichts gekauft hast, denn erst die Antwort sagt, ob es so ist. Dabei gehen dorthin:
- eine zufällige Kennung, die beim ersten Start auf deinem Gerät entsteht — oder, wenn du ein Konto hast, die Kennung deines Kontos, damit Pro auf allen deinen Geräten gilt;
- die Kaufbelege, die Apple oder Google für dieses Gerät ausstellt: was gekauft wurde — dazu zählt auch die kostenlose Probe —, wann, bis wann es gilt, ob es sich verlängert, gekündigt oder erstattet wurde, und in welchem Land du einkaufst;
- technische Angaben: Gerätetyp, die Versionen von iOS beziehungsweise Android und Haniva, deine Spracheinstellung — und wie bei jeder Verbindung im Netz deine IP-Adresse, die RevenueCat nach eigener Angabe nicht speichert.
Deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, deine Blätter und deine Handschriften bekommt RevenueCat nicht.
Rechtsgrundlage ist bei einem Kauf dessen Erfüllung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). Dass die App auch ohne Kauf beim Start nachfragt, beruht auf unserem berechtigten Interesse (Buchstabe f), einen Kauf auf deinem Apple-Account oder Google-Konto zu erkennen, ohne dass du etwas tun musst — etwa nach einer Neuinstallation oder auf einem neuen Gerät. Die Kennung auf deinem Gerät ist dafür unbedingt erforderlich (§ 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG).
Aus denselben Daten zeigt uns RevenueCat Übersichten wie „wie viele Abos laufen gerade“ und „was wurde diesen Monat verkauft“. Einzelne Käufe erscheinen dort nur unter der Kennung, nie unter einem Namen, und wir werten nichts über einzelne Personen aus. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse, unsere Einnahmen zu überblicken (Buchstabe f).
Ein Konto gehört zu Haniva Pro und hat genau einen Zweck: dass deine Sachen auf Handy, Tablet und Laptop dieselben sind. Dafür verarbeiten wir:
- Deine E-Mail-Adresse und dein Passwort. Das Passwort wird nicht gespeichert, sondern nur als nicht umkehrbarer Prüfwert — niemand, auch wir nicht, kann es auslesen.
- Wenn du „Mit Apple anmelden“ benutzt, statt Passwort: eine Kennung, die Apple nur für Haniva vergibt, deine E-Mail-Adresse — oder, wenn du bei Apple „E-Mail-Adresse verbergen“ wählst, eine Weiterleitungsadresse von Apple — und beim ersten Mal den Namen, den du Apple dafür freigibst. Außerdem ein Schlüssel von Apple, mit dem wir deinen Zugang bei Apple widerrufen, wenn du dein Konto löschst.
- Deinen Namen und deine Klasse oder deinen Kurs, falls du sie eingetragen hast. Beide sind freiwillig und stehen nur deshalb dort, weil sie auf deinen Blättern oben erscheinen können.
- Deine Blätter mit Titel, Fach und den Texten, die du geschrieben hast.
- Deine Handschriften — die Bilder der Buchstaben, die du gemalt hast.
- Deinen Tarif: ob du Pro hast und bis wann. In der App kommt er aus dem Kauf bei Apple oder Google, im Browser gegebenenfalls aus einem Lizenzschlüssel.
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags, den du mit dem Anlegen des Kontos schließt (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). Ohne diese Daten gibt es kein Konto und keinen Abgleich — mit der App selbst hat das nichts zu tun, die läuft ohne alles davon weiter.
Bei jeder Anmeldung hält der Server außerdem fest, wann sie war, von welcher IP-Adresse und mit welchem Gerät oder Browser. Das dient allein dazu, Missbrauch deines Kontos zu erkennen und abzuwehren; Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb (Buchstabe f).
E-Mails bekommst du von uns nur zum Bestätigen deiner Adresse und zum Zurücksetzen deines Passworts. Keine Newsletter, keine Werbung.
Bei „Mit Apple anmelden“ meldest du dich zuerst bei Apple an. Was dabei zwischen dir und Apple passiert, verantwortet Apple selbst; es gilt Apples Datenschutzrichtlinie. Wir erfahren davon nur das, was oben steht — kein Passwort und nichts anderes aus deiner Apple-ID. Die Anmeldung ist freiwillig: E-Mail und Passwort gehen genauso.
Deine Blätter und Handschriften liest niemand außer dir. Die Datenbank ist so eingerichtet, dass jeder Zugriff an dein Konto gebunden ist; ein anderes Konto bekommt deine Zeilen technisch nicht zu sehen. Ausgewertet werden sie nicht, und zum Trainieren von KI-Modellen werden sie nicht verwendet.
Die kostenlose Fassung der App finanziert sich über Werbung. Sie kommt nur, wenn du ohne Pro eine Seite speicherst, gleich nach dem Tippen auf „Speichern“ — keine Banner, keine Werbung beim Öffnen. Mit Pro gibt es keine Werbung, und im Browser gibt es gar keine. Die Werbung liefert Google AdMob aus; verantwortlich dafür ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.
Vor der ersten Werbung fragt dich Google in einem eigenen Fenster, wofür Google Daten nutzen darf — vor allem, ob die Werbung auf dich zugeschnitten werden darf. Stimmst du nicht zu, bekommst du trotzdem Werbung, nur ohne persönliche Auswertung. Deine Wahl änderst du jederzeit unter „Ich“ → „Werbe-Einstellungen“.
Damit Google eine Werbung ausliefern, zählen und gegen Betrug absichern kann, bekommt Google:
- deine IP-Adresse, aus der sich ungefähr ablesen lässt, in welcher Gegend du bist;
- Kennungen, die Googles Werbebibliothek auf deinem Gerät anlegt. Die Werbe-ID von Apple bekommt Google nicht: Haniva fragt nicht nach der Erlaubnis, dich über Apps hinweg zu verfolgen. Auf Android kann die Werbe-ID des Geräts dazugehören; du setzt sie in den Einstellungen deines Geräts unter „Datenschutz“ → „Werbung“ zurück oder löschst sie.
- Angaben zum Gerät und zur App: Gerätetyp, Betriebssystem, Sprache, die Version von Haniva;
- Angaben zur Werbung selbst: welche gezeigt wurde, ob sie zu Ende lief und ob du sie angetippt hast.
Deine Blätter, deine Texte, deine Handschrift und deinen Namen bekommt Google nicht. Wir selbst sehen von alldem nur Summen — wie viele Werbungen gezeigt wurden und was sie eingebracht haben.
Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung in Googles Fenster (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO, § 25 Absatz 1 TDDDG). Liefert Google ohne Einwilligung Werbung ohne persönliche Auswertung aus, beruht das auf unserem berechtigten Interesse, die kostenlose Fassung zu finanzieren, und dem von Google, die Werbung gegen Betrug zu schützen (Buchstabe f). Google verarbeitet die Daten auch in den Vereinigten Staaten; Google ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Wie Google mit Daten aus Apps umgeht, steht unter policies.google.com/technologies/partner-sites, Googles Datenschutzerklärung unter policies.google.com/privacy.
Bist du jünger als 16, darf Google Werbung nur mit dem Einverständnis deiner Eltern auf dich zuschneiden. Frag sie, bevor du in Googles Fenster zustimmst — oder lehne ab; Haniva funktioniert genauso.
Haniva schickt nur Mitteilungen, wenn du es erlaubst — gefragt wird nach dem ersten gespeicherten Blatt, und unter „Ich“ → „Mitteilungen“ schaltest du jede Art einzeln an und aus.
- Erinnerungen — wenn du ein paar Tage nicht in der App warst. Sie entstehen auf deinem Gerät selbst; dafür geht nichts übers Netz, und wir erfahren nichts davon.
- Angebote und Neuigkeiten — etwa wenn es Pro günstiger gibt. Nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO). Dafür meldet sich die App beim Mitteilungsdienst von Apple an und bekommt eine Geräteadresse (Token). Die speichern wir mit der Plattform und der Version der App auf unserem Server in Frankfurt (Supabase) — ohne Namen und ohne Verbindung zu einem Konto — und schicken darüber die Mitteilungen. Schaltest du sie aus, löschen wir die Adresse sofort; meldet Apple, dass es sie nicht mehr gibt, ebenfalls.
Zustellen tut die Mitteilungen Apple in eigener Verantwortung. Ganz abschalten kannst du alles auch in den Einstellungen deines Geräts unter „Haniva“ → „Mitteilungen“.
Unter „Ich“ → „Idee vorschlagen“ kannst du uns schreiben, was Haniva noch können soll. Dabei gehen dein Text, die Version der App und die Plattform an unseren Server in Frankfurt (Supabase) und von dort als E-Mail an unser Postfach (über Resend und Cloudflare, siehe Abschnitt 11). Damit niemand den Knopf für massenhaft Nachrichten missbraucht, halten wir einen Tag lang einen verschlüsselten Prüfwert deiner IP-Adresse fest, aus dem sie sich nicht zurückrechnen lässt; danach wird er gelöscht. Einen Namen oder eine Antwortadresse fragen wir nicht ab — schreib bitte nichts Persönliches hinein. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse, Haniva nach den Wünschen der Nutzer zu verbessern und Missbrauch abzuwehren (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO). Wir löschen Vorschläge nach spätestens zwei Jahren.
„Haniva bewerten“ öffnet den App Store. Was du dort schreibst, verantwortet Apple; wir sehen nur die Bewertung, wie jeder andere auch. Manchmal fragt Apple selbst in der App nach einer Bewertung — auch dabei erfahren wir nichts über dich.
Rufst du haniva.de auf — etwa diese Erklärung oder die Seite hinter dem Link in einer Bestätigungsmail —, fallen beim Server technische Daten an: deine IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die abgerufene Seite, die übertragene Datenmenge sowie Angaben zu Browser und Betriebssystem. Sie sind nötig, um die Seite auszuliefern und Angriffe zu erkennen; Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem funktionierenden und sicheren Betrieb (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO). Zu einer Person führen wir sie nicht zusammen, und ausgewertet werden sie nicht. Die Website setzt keine Cookies zur Analyse oder Werbung und lädt nichts von fremden Servern nach.
Der Test der Android-App. Die Android-App testen wir vorab in einem geschlossenen Test bei Google Play. Tester wirst du, indem du der Google-Gruppe haniva-tester@googlegroups.com beitrittst; dafür werben wir unter haniva.de/tester. Wer Mitglied ist, sehen wir als Inhaber der Gruppe — mit Namen und E-Mail-Adresse —, die anderen Mitglieder sehen es nicht. Wir benutzen die Liste nur für den Test, geben sie nicht weiter und löschen sie spätestens, wenn der Test endet. Austreten kannst du jederzeit über die Gruppe selbst. Rechtsgrundlage ist die Teilnahme am Test, um die du mit dem Beitritt bittest (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). Die Gruppe und den Test selbst betreibt Google in eigener Verantwortung; dafür gilt Googles Datenschutzerklärung.
Schreibst du uns eine E-Mail, verarbeiten wir deine Adresse und das, was du schreibst, um dir zu antworten — geht es um dein Konto oder einen Kauf, zur Erfüllung des Vertrags (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO), sonst aus unserem berechtigten Interesse, Fragen zu beantworten (Buchstabe f). Die Mails liegen bei unserem E-Mail-Anbieter (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland — ein privates Postfach, für das Google keinen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet). Wir löschen sie, wenn die Sache erledigt ist, es sei denn, ein Gesetz verlangt, sie länger aufzubewahren — etwa das Steuerrecht.
Wir betreiben keine eigenen Server, sondern setzen fünf Dienstleister ein. Sie sind für uns Auftragsverarbeiter im Sinne von Artikel 28 DSGVO:
- Netlify — liefert die Website haniva.de aus — die Startseite, die Hilfeseite, diese Rechtstexte und die Seiten hinter den Links in unseren E-Mails. Anschrift: Netlify, Inc., 101 2nd Street, San Francisco, CA 94105, USA. Speicherort: Vereinigte Staaten, mit Auslieferung über Rechenzentren in Europa. Netlify ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; für diese Fälle hat die EU-Kommission ein angemessenes Schutzniveau festgestellt. Zusätzlich gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
- Supabase — führt die Konten, speichert die Blätter und Handschriften, die abgeglichen werden, die Geräteadressen für Angebote per Mitteilung und die Vorschläge aus der App, und betreibt die kleinen Serverfunktionen, über die RevenueCat einen Kauf an dein Konto meldet, „Mit Apple anmelden“ mit Apple spricht, Mitteilungen verschickt und Vorschläge ankommen. Anschrift: Supabase Pte. Ltd., 65 Chulia Street #38-02/03, OCBC Centre, Singapur 049513. Speicherort: Frankfurt am Main, Deutschland (EU); die Serverfunktionen laufen im Rechenzentrum, das dem jeweiligen Aufruf am nächsten liegt, bei Kauf-Meldungen meist in den Vereinigten Staaten. Gespeichert wird nur in Frankfurt. Soweit die Serverfunktionen außerhalb der EU laufen oder Supabase für Betrieb und Wartung von Singapur oder den Vereinigten Staaten aus auf die Daten zugreifen kann, gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission; sie sind Teil des Vertrags zur Auftragsverarbeitung.
- Resend — verschickt die E-Mails zum Bestätigen deiner Adresse und zum Zurücksetzen deines Passworts und bekommt dafür deine E-Mail-Adresse und den Inhalt dieser Mail — und seit Version 1.1 die Mail, mit der ein Vorschlag aus der App bei uns ankommt. Anschrift: Plus Five Five, Inc. (Resend), 2261 Market Street #5039, San Francisco, CA 94114, USA. Speicherort: Versand über Rechenzentren in Irland (EU); das Unternehmen sitzt in den Vereinigten Staaten. Soweit Daten in die Vereinigten Staaten gelangen, gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission; sie sind Teil des Vertrags zur Auftragsverarbeitung.
- Cloudflare — verwaltet die Namenseinträge (DNS) von haniva.de und nimmt die E-Mails an support@haniva.de entgegen, um sie an unser Postfach weiterzuleiten — dabei sieht Cloudflare deine Absenderadresse und den Inhalt deiner Mail. Anschrift: Cloudflare, Inc., 101 Townsend Street, San Francisco, CA 94107, USA. Speicherort: Verarbeitung im weltweiten Netz von Cloudflare, mit Servern auch in Europa; das Unternehmen sitzt in den Vereinigten Staaten. Cloudflare ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; für diese Fälle hat die EU-Kommission ein angemessenes Schutzniveau festgestellt. Zusätzlich gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission; sie sind Teil des Vertrags zur Auftragsverarbeitung.
- RevenueCat — prüft in der App, ob du Pro gekauft hast, und hält fest, bis wann es gilt. Darauf beruhen „Käufe wiederherstellen“ und dass Pro auf allen deinen Geräten gilt. Anschrift: RevenueCat, Inc., 1032 E Brandon Blvd #3003, Brandon, FL 33511, USA. Speicherort: Vereinigte Staaten (Rechenzentren von Amazon Web Services). Für die Übermittlung in die Vereinigten Staaten gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission; sie sind Teil des Vertrags zur Auftragsverarbeitung.
Jeder von ihnen schützt deine Daten mindestens so gut, wie es in dieser Erklärung steht und die DSGVO verlangt. Dazu sind sie durch einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung verpflichtet: Sie dürfen die Daten nur nach unserer Weisung verarbeiten, nicht für eigene Zwecke nutzen und nur an Unterauftragnehmer geben, die an dieselben Pflichten gebunden sind.
Dein Konto und deine Inhalte liegen in der Europäischen Union. Die Datenbank steht in Frankfurt am Main; deine Blätter und deine Handschriften werden nirgendwo sonst gespeichert. Ebenfalls nur dort liegen die Geräteadressen für Mitteilungen und die Vorschläge (Abschnitte 7 und 8). Außerhalb der EU verarbeitet werden die Kaufdaten aus Abschnitt 4 — bei RevenueCat und, wenn ein Kauf an dein Konto gemeldet wird, in einer Serverfunktion von Supabase — und die technischen Daten beim Aufruf der Website. Für alles, was die EU verlässt oder von außerhalb erreichbar ist, gilt der Schutz, der oben beim jeweiligen Dienstleister steht.
Nicht in unserem Auftrag, sondern in eigener Verantwortung handelt Apple — beim Kauf und der Bezahlung, bei „Mit Apple anmelden“, bei der Spracherkennung der Tastatur und bei der Sicherung in iCloud. Dafür gilt Apples Datenschutzrichtlinie.
Ebenso Google in der Android-App — beim Kauf und der Bezahlung über Google Play, bei der Sicherung in deinem Google-Konto und, wenn du Gboard benutzt, bei der Spracherkennung der Tastatur. Dafür gilt Googles Datenschutzerklärung.
Ebenfalls in eigener Verantwortung handelt Google mit AdMob bei der Werbung in der kostenlosen Fassung (Abschnitt 6) — und Apple beim Zustellen von Mitteilungen (Abschnitt 7).
Weitergegeben wird sonst nichts. Wir verkaufen keine Daten, wir geben nichts an KI-Dienste, und außer der Werbung von Google ist kein Analyse- oder Messdienst eingebunden.
Dein Konto: solange du es hast. Löschst du es — in der App unter „Ich“ → „Konto löschen“ —, werden dein Profil, deine Blätter und deine Handschriften mitgelöscht, auch auf allen anderen Geräten, und hast du dich mit Apple angemeldet, widerrufen wir dabei den Zugang bei Apple.
Löschst du nur ein einzelnes Blatt oder eine Handschrift, verschwindet der Inhalt beim nächsten Abgleich vom Server. Übrig bleibt für bis zu 90 Tage ein Merker, der nur die Kennung und den Zeitpunkt enthält — keinen Titel, keinen Text, keine Buchstabenbilder. Ohne ihn käme das Gelöschte beim nächsten Abgleich von einem anderen Gerät zurück. Danach löscht der Server auch den Merker von selbst.
Die Angaben zu Anmeldungen aus Abschnitt 5 bewahren wir nur so lange auf, wie sie gebraucht werden, um Missbrauch aufzuklären. Die technischen Daten beim Aufruf der Website hält Netlify nur kurz vor; wir selbst speichern sie nicht.
Die Kaufdaten bei RevenueCat bleiben, solange wir den Dienst nutzen — nach dem Löschen deines Kontos nur noch unter einer Kennung, die zu keinem Konto mehr gehört. Willst du, dass sie auch dort verschwinden, genügt eine Mail. Was Apple und Google über deine Käufe aufbewahren, regeln sie selbst.
Die Geräteadresse für Angebote löschen wir, sobald du sie abschaltest. Vorschläge löschen wir nach spätestens zwei Jahren, den Prüfwert der IP-Adresse schon nach einem Tag. Wie lange Google Daten aus der Werbung aufbewahrt, regelt Google (Abschnitt 6).
Du hast nach der DSGVO jederzeit das Recht auf:
- Auskunft darüber, welche Daten wir über dich gespeichert haben (Artikel 15)
- Berichtigung, wenn etwas falsch ist (Artikel 16) — Name und Klasse änderst du selbst unter „Ich“
- Löschung (Artikel 17) — in der App mit einem Knopf, ohne Begründung und ohne Nachfrage
- Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18)
- Herausgabe deiner Daten in einem gängigen Format (Artikel 20)
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf berechtigtem Interesse beruhen (Artikel 21, siehe unten)
Eine Mail an support@haniva.de genügt. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Artikel 77) — bei der deines Wohnorts oder bei der, die für uns zuständig ist: die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf).
Auf deine Einwilligung stützen sich nur zwei Dinge, und beide widerrufst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft, ohne Begründung: die Werbung von Google (in der App unter „Ich“ → „Werbe-Einstellungen“) und Angebote per Mitteilung (unter „Ich“ → „Mitteilungen“). Was du selbst freigibst — Kamera, Fotos, Mikrofon, Mitteilungen —, nimmst du in den Einstellungen deines Geräts zurück. „Mit Apple anmelden“ beendest du außerdem in iOS unter Einstellungen → dein Name → „Mit Apple anmelden“.
Die App selbst kannst du in jedem Alter benutzen. Alles, was Haniva ohne Konto kann, läuft ohne E-Mail und ohne eine einzige Angabe zu deiner Person.
Bist du jünger als 16, frag deine Eltern, bevor du in Googles Fenster der Werbung zustimmst (Abschnitt 6) — Ablehnen geht immer, und Haniva funktioniert dann genauso.
Ein Konto darfst du erst ab 16 Jahren anlegen, und bis 18 nur mit dem Einverständnis deiner Eltern. Die Grenze von 16 haben wir bewusst selbst gezogen: Wer jünger ist, soll nicht allein entscheiden, dass seine Sachen auf einem Server liegen — und ob Eltern zugestimmt haben, können wir nicht überprüfen. Erfahren wir, dass ein Konto von jemandem unter 16 angelegt wurde, löschen wir es.
App Store: Käufe laufen über den Apple-Account. Für Kinder und Jugendliche gelten dabei die Einstellungen der Familienfreigabe, etwa „Kaufanfrage“, mit der Eltern jeden Kauf vorher bestätigen.
Google Play: Käufe laufen über das Google-Konto. Für Kinder und Jugendliche gelten dabei die Einstellungen von Google Family Link, mit denen Eltern Käufe vorher genehmigen.
Nichts in Haniva entscheidet automatisch etwas über dich, und wir selbst bilden keine Profile. Ein Profil für Werbung legt höchstens Google an, und nur, wenn du es in Googles Fenster erlaubst (Abschnitt 6). Haniva verfolgt dich nicht über Apps hinweg und fragt deshalb auch nicht nach der Erlaubnis dafür („App-Tracking-Transparenz“) — Apples Werbe-ID bekommt niemand.
Ändert sich, was Haniva verarbeitet, ändert sich diese Erklärung mit, und zwar bevor die Änderung in der App ankommt. Die jeweils geltende Fassung steht in der App und unter https://haniva.de.
Stand: 16. Oktober 2026